Meine Abenteuer in Lateinamerika

Angriff der Killerbienen

Edit, 07.10.2020. Kleine Vorwarnung: Die Geschichte und die Fotos sind nichts für zarte Gemüter. Es war Sonntag, 1. März 2020. Wir machten uns auf zu einem Kletterabenteuer in Altos de Campana, einem Naturschutzgebiet eine Stunde südwestlich von Panama Stadt. Zu sechst und mit Hund reisten wir zum «Acid Rock». Ich freute mich, hatte ich doch erst„Angriff der Killerbienen“ weiterlesen

«Celebration of Life»

as Tal usually says. Nun bin ich seit bald zwei Monaten in Brasilien und habe mir schon lange nicht mehr die Zeit genommen, für euch (und nicht einmal für mich) über meine Erfahrungen zu schreiben. Dies, weil ich praktisch nie alleine unterwegs war, und mein Gehirn so völlig mit Lernen und Eindrücken speichern beschäftigt war,„«Celebration of Life»“ weiterlesen

Work-Life-Balance

Mundartkonzert auf Portugiesisch Endlich war es so weit: Das Konzert von Tiago Iorc stand auf dem Plan! Tiago Iorc ist ein brasilianischer Singer-Songwriter, der in Amerika aufgewachsen war und früher auch auf Englisch gesungen hat. Seine portugiesischen Lieder gefielen mir aber von Anfang an schon rein musikalisch besser. Als ich dann noch anfing, die Texte„Work-Life-Balance“ weiterlesen

Florianópolis

Für meine ersten paar Nächte hatte ich ein Hostel in Zentrums- und Meernähe gebucht. So ging ich sicher, dass ich, sollte ich dringend etwas benötigen, immer irgendwelche Läden in Reichweite hatte und dabei auch meine üblichen Erkundungsspaziergänge nicht zu kurz kamen. Ich mochte Floripa, wie es von Insidern genannt wird, von Anfang an. Wirklich. Schon„Florianópolis“ weiterlesen

Abenteuer Cigana

Während hier in meinem virtuellen Tagebuch grösstenteils Stillschweigen herrschte … schwieg auch mein Leben vor sich hin. Ich war ein bisschen arbeitslos (bin ich eigentlich immer noch) und aufgrund des beschränkten Budgets lagen keine grossen Sprünge drin. Ich hatte aber den Entschluss gefasst, mein Leben etwas zu pfeffern und der Persönlichkeit Nr. 13, die in„Abenteuer Cigana“ weiterlesen

Santiago, die zweite

Die meisten haben es unterdessen mitgekriegt: Ich bin bereits seit einigen Wochen wieder zuhause. Wer zudem meinen Instagram-Account kennt, weiss, dass ich nach Rapa Nui eine weitere Woche in Santiago verbracht hatte und – nach meiner Rückkehr – die Beine nicht still halten konnte und in Europa herumgestolpert bin. Gerade habe ich in meinem Tagebuch„Santiago, die zweite“ weiterlesen

Rapa Nui

Meine Vorfreude auf Rapa Nui war riesig. Santiago war ja wettermässig etwas kalt und nass ausgefallen, also hoffte ich, auf der Osterinsel Sonne zu tanken und packte den Bikini zuoberst in den Rucksack. Am Morgen um 4 Uhr, nach der fast schlaflosen Nacht, stieg ich im strömenden Regen in mein Uber ein. Die erste Fahrt„Rapa Nui“ weiterlesen

Ahora… oder später…

Es ist Zeit, euch von meinen ersten Tagen (6. bis 13. Juni) in Santiago zu berichten – das war noch vor der unausstehlichen Nacht im Hostel und der Reise nach Rapa Nui. Diese Tage verbrachte ich grösstenteils mit Diego aus Brasilien, der einen Teil seiner Ferien in Santiago verbrachte. Am ersten Tag spazierten wir einfach„Ahora… oder später…“ weiterlesen

To sleep or not to sleep…

Meine Erfahrungen in Hostels in Südamerika sind bisher sehr unterschiedlich ausgefallen. Besitzer, Angestellte sowie natürlich die Gäste sind dabei ausschlaggebend, ob positive oder negative Erinnerungen gespeichert werden. Das unbequemste Bett kann durch nette Menschen wettgemacht werden. Gewisse Hostels sind sehr familiär, man sitzt zusammen an einem Tisch, der Besitzer singt einem Lieder der Toten Hosen„To sleep or not to sleep…“ weiterlesen

Auch Tomb Raider kann sich mal irren

«See you there» war wohl ein etwas vorschnelles Ende des letzten Blogs, schliesslich gab es da noch den Nachmittag und Abend, den unsere «Reisegruppe» in einem gemütlichen Café verbringen wollte, bis die jeweiligen Busse fuhren (ausser mir konnten alle am selben Abend weiterreisen, mein Bus fuhr erst morgens um 5.30 Uhr), und die Grenzüberquerung und„Auch Tomb Raider kann sich mal irren“ weiterlesen

Salt-Flats-Tour

Erster Halt in Bolivien: Tupiza. Hier wollte ich eine viertägige Tour buchen, die mich durch die Wüstenlandschaft im westlichen Bolivien, über die Salt Flats von Uyuni, und dann auch direkt nach San Pedro de Atacama in Chile bringen würde. Natürlich hatte ich die Rechnung ohne die Nebensaison gemacht. Mit Peter und Sandrine, einer Belgierin, die„Salt-Flats-Tour“ weiterlesen

Auf nach Bolivien!

Als wir am Samstagmorgen nach Tupiza aufbrachen, bemerkten wir, dass das Geräusch im rechten Vorderrad lauter geworden war. Beunruhigend laut. Wir entschieden uns also, einen Mechaniker aufzusuchen. Die beiden Männer, die wir im Geschäft des Mechanikers antrafen, waren aber irgendwie beide nicht der Mechaniker selbst. Netterweise eskortierte uns einer davon aber zu einem anderen Mechaniker,„Auf nach Bolivien!“ weiterlesen

Roadtripping

Tag 1, Roadtrip nach Purmamarca Am Sonntag ging es schon früh los. Das heisst, so ungefähr um 10.30 Uhr. Schliesslich mussten wir zuerst alle noch erwachen und frühstücken und die Roadtrip-Teilnehmer wurden neu gemischt. Das heisst: Peter fuhr definitiv mit seinem Auto mit, Willem wollte auch mitkommen, und da das Mietauto der Franzosen relativ klein„Roadtripping“ weiterlesen

Von Geburtstagen und Freudensprüngen

Am Freitag war mein Geburtstag. Da ich nun sozusagen bis am Sonntag warten musste, bis die Franzosen von ihrem Roadtrip in den Süden zurück waren, wollte ich natürlich noch etwas erleben und nicht nur rumsitzen. Und so schenkte ich mir einen niedlichen 40-Meter-Bungee-Sprung von einer Brücke, die über den Dique Cabra Corral führt, einen riesigen„Von Geburtstagen und Freudensprüngen“ weiterlesen

Salta La Linda

Ich wollte meinen Aufenthalt in Salta gemütlich beginnen, soll heissen, am Flughafen etwas essen und dann ganz gemütlich herausfinden, wie ich zum Hostel komme. Aus dem Flieger ausgestiegen, das Gepäck geschnappt, stand ich allerdings praktisch schon VOR dem Flughafen. Ziemlich schnell stellte ich fest, dass es hier keine Busse gab, dafür Shuttles zu den Hostels„Salta La Linda“ weiterlesen

Mendoza (und der Wein)

Habe ich schon von dem gratis Wein berichtet? Anstatt der geplanten drei Nächte, blieb ich sieben. Aber nicht nur wegen des Weins – denke ich. Ich hatte schon von Anfang an vermutet, dass ich länger in Mendoza bleiben würde, halte mir beim Buchen aber gerne die Möglichkeit offen, das Hostel zu wechseln und buche deshalb lieber„Mendoza (und der Wein)“ weiterlesen

Free Wine in Mendoza

Mendoza Am Mittwoch um 7 Uhr in der Früh gelangte ich nach einer gemütlichen zehnstündigen Busfahrt nach Mendoza. Wie üblich (schliesslich schon das zweite Mal) nach langen Busfahrten, bestand meine erste Amtshandlung darin, die Toilette aufzusuchen. Als ich meine Hände trocknen wollte, wurde ich von einem kleinen Mädchen angegrinst. Es dauerte einige Sekunden, bis ich„Free Wine in Mendoza“ weiterlesen

Keine Vibes in Córdoba

Mein Aufenthalt in Córdoba hat grossartig angefangen. Um nicht mitten in der Nacht eine Bushaltestelle suchen zu müssen, wählte ich das bequeme Taxi. Ich hatte vorgängig etwas gegoogelt, da man bei Taxifahrten in Südamerika grundsätzlich vorsichtig sein sollte. Die Taxis am Flughafen seien aber alle sicher (ausser man steigt natürlich zu irgendeinem Fremden in ein„Keine Vibes in Córdoba“ weiterlesen

Liebeslied an Mutter Natur

Ich bin überwältigt. Permanent. Nach zwei wunderschön ruhigen und entspannenden Tagen am Hostelpool, machte ich mich heute auf, um nach Córdoba zu fliegen. Nur dank Ana hatte ich ja überhaupt in Erwägung gezogen, zu fliegen. Ich hatte mir sogar noch überlegt, ob der Bus nicht vielleicht doch besser gewesen wäre, weil ich mir die schöne„Liebeslied an Mutter Natur“ weiterlesen

Kleines Fazit nach drei Wochen

Wie zuvor in Buenos Aires und in Rosario verlängerte ich meinen Aufenthalt in Puerto Iguazú spontan. Zum Einen finde ich dieses Klima herrlich (wir hatten nicht wirklich viel Sonnenschein, aber es ist wunderbar warm bis heiss und irgendwie einfach gemütlich) und zum Anderen gefällt mir das Hostel (TangoInn Downtown) ausserordentlich gut. Für einmal ziemlich sauber„Kleines Fazit nach drei Wochen“ weiterlesen

Cataratas del Iguazú

Eigentlich möchte ich hier gar nichts schreiben ausser: Fahrt da hin, schaut es euch auch, seid überwältigt! (Und macht unbedingt eine Speedboatfahrt unter die Wasserfälle, am besten in Badesachen und nicht in Jeans.) … aber irgendwie gibt es dennoch so viel zu erzählen. Von Rosario nach Puerto Iguazú fuhr ich mit einem Langstreckenbus der Gesellschaft„Cataratas del Iguazú“ weiterlesen

Tigre und Rosario

(Bitte entschuldigt mein langes Schweigen – das WiFi wird von Hostel zu Hostel schwächer.) Eigentlich wollte ich ja am Montag (22. April – lange her) bereits nach Rosario weiterreisen. Ich hatte auch schon ausgecheckt und sass mit meinen Lieblingsbrasilianern in der Lobby, da erfuhr ich, dass sie nach Tigre fahren wollten. Ich hatte schon sehr viel„Tigre und Rosario“ weiterlesen

Liebe auf den zweiten Blick

Da ich in den letzten Tagen von der Schule (immerhin 20 Stunden) und dem Nachtleben von Buenos Aires etwas eingenommen war, finde ich erst jetzt die Zeit, etwas mehr über meine Reiseerfahrungen zu berichten. Nachdem ich mir die ersten paar Tage in Buenos Aires die Füsse wund gelaufen hatte und bereits etwas den Koller hatte,„Liebe auf den zweiten Blick“ weiterlesen

Kleine Schritte, lange Wege

Der erste Tag Mein Hostel liegt im Florida-Quartier, eine Fussgängerzone mit allerlei Läden, Strassenverkäufern und dutzenden «Cambio»-schreienden Geldwechslern. Meine ersten Schritte in dieser ungewohnten Umgebung sind zögerlich, werden immer bestimmter, und führen mich von den Menschenmengen weg in Richtung Naturschutzgebiet und Wasser. Dichtestress – nach vier Jahren im Home-Office muss ich mich wohl zuerst wieder„Kleine Schritte, lange Wege“ weiterlesen

Bienvenida a Buenos Aires

«Warum ausgerechnet Südamerika?», wurde ich die letzten paar Monate öfters gefragt. Einfach ein Bauchgefühl… Ich bin erst seit ein paar Stunden in Buenos Aires und frage mich bereits, ob ich besser aufhören sollte, auf mein Bauchgefühl zu hören. Dass ich nicht aktiv Spanisch spreche, ist mir ja bewusst. Dass ich aber SO SEHR kein Spanisch„Bienvenida a Buenos Aires“ weiterlesen